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DAUN, Wirich Graf v. (1669-1741) - Feldmarschall - Turin 1706

DAUN, Wirich Graf v. (1669-1741) - Feldmarschall - Turin 1706

SPANISCHER ERBFOLGEKRIEG – DAUN, Wirich Philipp Lorenz Graf von und zu (Wien 1669-1741). Ab 1710 Fürst von Teano. Kaiserlicher FELDMARSCHALL. Wurde bekannt durch die zähe Verteidigung Turins gegen die Belagerungstruppen des Duc de la Feuillade im Jahr 1706. Leitete als Vizekönig von Neapel 1707-1708 die Eroberung Sardiniens ein, ab 1708 Nachfolger von Prinz Eugen als Oberkommandierender in Italien, vertrieb Marschall Villars aus Rom und zwang Papst Clemens XI. zum Frieden mit Kaiser Joseph I., 1713-1719 erneut Vizekönig von Neapel, 1719-1725 Stadtkommandant von Wien, 1724-1725 Statthalter der Niederlande, 1728 Gouverneur des Herzogtums Mailand. – Brief m. U. „W. g. v. Daun (manu propria)“ (an den kaiserlichen Offizier Marquis von Nazari). TURIN (Torino), 7. April 1706. 3 pp. in-4, starker Tintenfraß (damages due to the ink), dadurch Beschädigungen (nicht aber bei der Signatur). – Fünf Wochen vor dem Beginn der Belagerung Turins durch die Franzosen schreibt Daun an den in Gefangenschaft geratenen Obristleutnant von Nazari (Regiment Lothringen). Er schickt den gefangenen Offizieren und Gemeinen erneut Geld zur Unterstützung in Höhe von 495 5/8 Louisdor. Die Lage seiner eigenen Truppen in Turin sei aber nach der Abreise des Feldmarschalls Starhemberg nicht besonders gut, da ihm vom kaiserlichen bis dato „kein Kreizer Geldt seye zuegeschickht worden.“ Die Gefangenen sollen nicht verzweifeln, die Alliierten würden an einen „General-Cartell“ zu ihrem Austausch arbeiten.


 

Artikel-Nr.: 6497

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DAUN, Wirich Graf v. (1669-1741) - Feldmarschall - Turin 1706

SPANISCHER ERBFOLGEKRIEG – DAUN, Wirich Philipp Lorenz Graf von und zu (Wien 1669-1741). Ab 1710 Fürst von Teano. Kaiserlicher FELDMARSCHALL. Wurde bekannt durch die zähe Verteidigung Turins gegen die Belagerungstruppen des Duc de la Feuillade im Jahr 1706. Leitete als Vizekönig von Neapel 1707-1708 die Eroberung Sardiniens ein, ab 1708 Nachfolger von Prinz Eugen als Oberkommandierender in Italien, vertrieb Marschall Villars aus Rom und zwang Papst Clemens XI. zum Frieden mit Kaiser Joseph I., 1713-1719 erneut Vizekönig von Neapel, 1719-1725 Stadtkommandant von Wien, 1724-1725 Statthalter der Niederlande, 1728 Gouverneur des Herzogtums Mailand. – Brief m. U. „W. g. v. Daun (manu propria)“ (an den kaiserlichen Offizier Marquis von Nazari). TURIN (Torino), 7. April 1706. 3 pp. in-4, starker Tintenfraß (damages due to the ink), dadurch Beschädigungen (nicht aber bei der Signatur). – Fünf Wochen vor dem Beginn der Belagerung Turins durch die Franzosen schreibt Daun an den in Gefangenschaft geratenen Obristleutnant von Nazari (Regiment Lothringen). Er schickt den gefangenen Offizieren und Gemeinen erneut Geld zur Unterstützung in Höhe von 495 5/8 Louisdor. Die Lage seiner eigenen Truppen in Turin sei aber nach der Abreise des Feldmarschalls Starhemberg nicht besonders gut, da ihm vom kaiserlichen bis dato „kein Kreizer Geldt seye zuegeschickht worden.“ Die Gefangenen sollen nicht verzweifeln, die Alliierten würden an einen „General-Cartell“ zu ihrem Austausch arbeiten.


 

 

Hoch- und wohlgebohrner Marquis, hochgeehrter Herr Obristleüthnant. Dessen beliebtes Schreiben von 12tn elapsi hat mir der vor einigen Tagen hier angelangt Wallis(s)e Haubtmann Herr Baron REGALL zu rechts behandtiget, und mir darbey vorgetragen, daß der jüngst übermachte Wechsl noch vor seiner Abrais eingeloffen seye, nun thue hiemit widerumben einen andern Wechsl Zetl pr 495 5/8 Louis d’or beyschliessen, welches Geldt dann der Herr Obristleüthnant wird erhoben, und unseren GEFANGENEN sowohl OFF(IZIE)RE als GEMEINEN nach der beygelegten Repartition abermahlen austheillen wolle, mit dem Versicheren daß ich alle Mittl und Weeg ergreiffen werde ihnen fernershin nach Notturfft auszuhelffen, ich kann aber den Herrn Obristleüthnant wohl vertrauen, wie daß mir, so lang der Feldtmarschall Graff Guido v. STARHEMBERG von hier abgeraiset ist, zur Subsistenz dieser Trouppen von den kay. Hoff bis dato kein Kreizer Geldt seye zuegeschickht worden, daß also solcher von selbsten leicht ermässen würdtet, wie schwär, und hart mir bey solcher der Sachen Beschaffenheit seyn müesse; inzwischen beliebe der Herr Obristleüthnant die Leüthe bey guthen Willen und Muth zu erhalten, und sie ihrer baldtigen AUSWECHSLUNG zu vertrösten, in deme von denen hohen ALLIIRTEN an einen GENERAL CARTELL sehr starckh gearbeithet wird, und weillen von disen Wechsl wann man den Off(icie)rn und Gemeinen nach den jezigen Standt das Monnath Geldt wird gegeben haben, noch was übrig bleiben dörfft, als würde sehr guth beschehen, wann man den höchst Not Leidenden an der kleinen Mundirung was verschaffen, oder diejenige Off(icie)r, welche schon ausgewechslet seyn, aus dennen Schuldten loswürkhen, und heraushelffen könnte, wiewohlen zwar glaube, daß die mehristen von dar schon abgangen seyn werden. Ich recommandire dahero all und jedes bestermassen und verbleibe allstets. Meines hochgeehrten Herrn Obristleüthnants
Schuldiger Diener
W. G. v. Daun (manu propria)
P.S. In obbemelter Repartition ist der Haubtmann Herr Baron Regall, der Haubtmann Herr Graff Plaz, und zwey Fendrich nebst dem Wacht-M(eiste)r-Leüth(nant) von den Wallis(ser) nicht begriffen.

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MANDERSCHEID-BLANKENHEIM (1676-1763) - Erzbischof von Prag

MANDERSCHEID-BLANKENHEIM (1676-1763) - Erzbischof von Prag

MANDERSCHEID-BLANKENHEIM, Johann Moritz Gustav Graf von (Blankenheim 1676 – Breschan 1763). Bischof von Wiener Neustadt 1722-1734, Dompropst zu Köln ab 1725, Erzbischof von Prag sowie Primas des Königreichs Böhmen 1735-1763. – Brief m. U. u. E. „freundwilliger J. Moritz Bischoff zu Neustadt“ an die Stadt. WIENER NEUSTADT, 15. Mai 1730. 2 pp. in-Fol. Textverlust durch Mäusefraß, Adresse, Lacksiegel. 

Artikel-Nr.: 6257

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ÖSTERREICH-TESCHEN, Erzherzog Carl von (Florenz 1771-Wien 1847)

ÖSTERREICH-TESCHEN, Erzherzog Carl von (Florenz 1771-Wien 1847)

KOALITIONSKRIEGE - ÖSTERREICH-TESCHEN, Erzherzog Carl von (Florenz 1771-Wien 1847). Österreichischer Feldmarschall. Er fügte Kaiser Napoleon in der Schlacht bei Aspern (franz. Essling) am 21./22. Mai 1809 eine erste Niederlage auf dem Schlachtfeld zu. – Brief m. U. „an hoch- und vielgeehrte Herren“. Hauptquartier HACHENBURG, 22. Brachmonat 1796. 1 p. in-Fol. - Beiliegend ein gedruckter k.k. Armeebefehl (2 pp. beschädigt – Krieg gegen Napoleon), von WIEN, 6. April 1809.

… In Bezug auf die schäzbare Zuschrift vom 25tn des verichenen Monats bemerke ich Euer Hochwohl- und Wohlgebornen, daß es mir wohl bekannt ist, wie im verwichenen Jahre zwischen Sr. des Herrn Landgrafen Liebden, und dem Oberrheinischen General Armee-Kommando ein Kartel wegen wechselseitiger Auslieferung der DESERTEURS per Kopf 24 F(lorin) Reichs Währung eingegangen worden ist. Diese Uebereinkunft ist auch an die betreffenden Behörden bekannt gemacht worden. Diesem zu folge muß ich Euer Hochwohl- und Wohlgebohrnen ersuchen, mir jene Regimenter und Battaillons bekannt zu machen, welche die Zahlung dieses Quantums verweigert haben, wo ich sodann ungesäumt die erforderliche Weisung an dieselbe erlassen werde…
 

Artikel-Nr.: 6254

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HARRACH u. NEIPPERG - Feldmarschälle - Wien 1757

HARRACH u. NEIPPERG - Feldmarschälle - Wien 1757

SIEBENJÄHRIGER KRIEG – HARRACH, Johann Joseph Philipp Graf (Wien 1678-1764).l Kaiserlicher Feldmarschall, von 1739 bis 1762 Hofkriegsratspräsident./NEIPPERG, Wilhelm Reinhard Graf von (Schwaigern 1684-Wien 1774). Kaiserlicher Feldmarschall. Freund und Erzieher Kaiser Franz I. Stephans. 1733 zunächst in Italien eingesetzt, 1737-1739 Gouverneur von Temesvar im Krieg gegen die Türken, 1741 Kommandeur der Armee in Böhmen und Schlesien gegen Friedrich den Großen, 1743 in der Schlacht bei Dettingen. – Brief m. U. der beiden als Präsident und Vizepräsident des Hofkriegsrats an Feldmarschall (1754) Ferdinand Karl Graf von ASPREMONT und LYNDEN (1689-1772), kommandierenden General in Italien, in Mailand (Milano). WIEN, 19. November 1757. 2 pp. in-Fol. Adresse, Taxvermerke, papiergedeckte Siegel (Wappen Harrachs), Vermerk „ex off(ici)o“. – Witwen und Hinterbliebene gefallener oder durch andere Ursachen auf dem Feldzug verstorbener Offiziere wird die bisher übliche Abgabe des „Sterb-Pferds“ erlassen.

…Sonders hochgeehrter Herr, Es haben Ihre kay. könig.e Maytt. in allermildesten Anbetracht, wie schwer einerseits denen durch den Verlust deren entweders vor dem Feind bleibenden, oder sonst durch Krankheit absterbenden Officiers ohnehin bedrangt-hinterbleibenden Wittwen oder sonstigen Anverwandten die vor Zeiten üblich geweste Abnahm des Sterb-Pferds falle, und daß andererseits allerhöchst dero Militar Staat für jetzo in Entgegenhaltung deren ehehinnigen Zeiten ohne deme richtig, und wohl bezahlet seye, ganz positive anzubefehlen geruhet, daß nicht nur fürohin von denen Generals und Officiers ohne Ausnahm, welche obbemelter massen entweders Wittwen, oder sonstige Anverwandte hinterlassen, kein Sterb-Pferd, noch der Betrag dessen mehr abgenommen, sondern auch jenes, was hieran seit Eintritt dieser Campagne eingezohen worden, an die betreffende Wittwen und respective Anverwandte hinwider um ersezet, und hinausgegeben werden, bey jenen aber, von welchen keine Wittwen, oder Befreündte nach dem Todt deren Officiers sich vorfindeten, so sich jedoch wohl seltsam ergeben wird, die Betragnus des Sterb-Pferds, gleichdem Sterb-Quartal dem Invaliden-Fundo zufallen solle. Welche allerhöchste kay. könig.e Willens-Meynung wir demnach dem Herrn Feld-Marschalln zur Wissenschafft, und weiterer behörigen Nachachtung hiemit bedeüten…
 

Artikel-Nr.: 6024

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DAUN, Leopold Joseph Graf von (1705-1766) - Feldmarschall

DAUN, Leopold Joseph Graf von (1705-1766) - Feldmarschall

 DAUN, Leopold Joseph Graf von (Wien 1705-1766). Fürst von Teano. Kaiserlicher und österreichischer Feldmarschall und Feldherr im Siebenjährigen Krieg. – Brief m. U. als Präsident des Hofkriegsrats (m. Gegenzeichnung von Theodor von Thoren) an Ferdinand Philipp Graf von HARSCH (1704-1792), Generalfeldzeugmeister. WIEN, 8. August 1763. 2 pp. in-Fol. Adresse, papiergedeckte Siegel (Wappen Dauns). – Harsch war von 1757 bis 1758 kommandierender General Temescher Banat. 1763 erbaute er die Festung Arad (Rumänien). – Interessanter Inhalt: Festungsbau auf dem Balkan (Türkenkriege).

 

Artikel-Nr.: 6023

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DAUN, Leopold Joseph Graf von (1705-1766) - Feldmarschall

 DAUN, Leopold Joseph Graf von (Wien 1705-1766). Fürst von Teano. Kaiserlicher und österreichischer Feldmarschall und Feldherr im Siebenjährigen Krieg. – Brief m. U. als Präsident des Hofkriegsrats (m. Gegenzeichnung von Theodor von Thoren) an Ferdinand Philipp Graf von HARSCH (1704-1792), Generalfeldzeugmeister. WIEN, 8. August 1763. 2 pp. in-Fol. Adresse, papiergedeckte Siegel (Wappen Dauns). – Harsch war von 1757 bis 1758 kommandierender General Temescher Banat. 1763 erbaute er die Festung Arad (Rumänien). – Interessanter Inhalt: Festungsbau auf dem Balkan (Türkenkriege).

 

 

…Sonders hochgeerter Herr; in Anbetracht dessen, was uns derselbe bereits unterm 10. July aus ESSEGG [OSIJEK, heute Kroatien], sowohl wegen dieser Vöstung, als auch wegen Groß-Sigeth [SZIGETVAR, Ungarn], Brood [BROD, Bosnien-Herzegowina], und GRADISCA vorstellig gemachet, haben wir nicht allein die könig. hungar. Hof-Canzley, wie allschon unser Rescript vom 16. July enthaltet, um die ferner Betreibung deren Gratis-Prestationen, sondern auch die kay. könig. General-Cassa-Direction angegangen, alle jene Gelder, welche Titulo fortificatorio eingegangen, und dahin zuzuflüssen haben, bey allen g.. Cassen, wo sie ligen, der Fortifications Bars-Cassa gegen… Quittung anzuweisen, und über das beschehene die specificirte Anzeige anhero mitzutheilen; ebenso haben wir bereits unterm 18tn July ohnermanglet, die kay. könig. Rechen-Cammer um ihr Aüsserung über den respectu Brood, und Gradisca angestossenen Bau-Entreprise-Contract zu belangen. Was hingen die von dem Herrn General-Feld-Zeugmeister vorgeschlagene Beyziehung deren Militar-Gränzen zu den Vöstungs-Bau gegen Verabreichung deren täg. 9 Xr. [= Kreuzer] und des Brods anbetriffet, da finden wir, ein Fall dieser Arbeiths-Lohn nicht wohlfeillen behandlet werden kann, und in Rücksicht auf die pressierende Zeit ebenfalls keinen Anstand ein solches für dismahl, und ohne eine für das künfftige hierauszuziehenden Folgerung geschehen zu lassen, gleichwie wir hievon die Behörde allschon verständiget, und unter einem das nöthige an den Herrn Feld-Marschallen Grafen von MERCY verfügt haben…

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