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BAYERISCHE ARMEE - Pass - Auxerre 1815

BAYERISCHE ARMEE - Pass - Auxerre 1815

ALLIIERTE ARMEE IN FRANKREICH 1815 – PASS im Namen des Feldmarschalls Fürst Carl Philipp von WREDE, Kommandeur der bayerischen Armee, für den Herrn DESCHAMPS, Commissaire ordonnateur en chef (Oberzahlmeister der Armee), der für Dienstgeschäfte ins Departement Yonne reist. Hauptquartier in AUXERRE, 15. September 1815. Ca. 32 x 21 cm. Deutsch/Französisch. Unterzeichnet vom Chef des bayerischen Generalstabes General Anton Graf von RECHBERG (Donzdorf 1776 – München 1837). Rechberg war 1794 in die pfalz-bayerische Armee eingetreten und, 1808-1813 war er Erzieher des Prinzen Karl von Bayern, 1809 Oberst, 1813 Generalmajor, 1813-1815 in den „Befreiungskriegen“ bayerischer Generalstabschef unter Feldmarschall von Wrede, 1818 Generaladjutant von König Max I. Joseph, 1824 Generalleutnant. 

Artikel-Nr.: 6169

350,00 EUR

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DALBERG, von - Aschaffenburg 1828

DALBERG, von - Aschaffenburg 1828

 DALBERG, NN. von. Vermutlich Karl Alexander Freiherr von Dalberg (1775-1838), anfangs fürstl. Fuldascher Oberamtmann zu Geiß, dann großherzogl. frankfurtischer und fürstl. primatischer und seit 1814 königlich bayerischer Kammerherr. – Zwei eigenhändige Brief m. U. an den Buchhändler Carl HÜGEL in Frankfurt/Main. ASCHAFFENBURG, 1. (?) u. 17. Juli 1828. 2 pp.

 

Artikel-Nr.: 6511

90,00 EUR

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HANOW, August v. (1591-1661) - Offizier - Weissandt-Gölzau 1634

HANOW, August v. (1591-1661) - Offizier - Weissandt-Gölzau 1634

30JÄHRIGER KRIEG – HANOW (Hanau), August von (Greifenberg/Pommern 1591 – Gamig 1661). Offizier, der für verschiedene Seiten kämpfte. Er stieg bis zum Oberst (1635) in kursächsischen Diensten auf, bis zum Generalfeldwachtmeister (1641) in kaiserlichen. Zuletzt Oberhauptmann in Thüringen. Wurde in der Schlacht bei Wittstock (1636) als Kommandeur eines Reiterregiments schwer verwundet, 1642-1645 in schwedischer Kriegsgefangenschaft. Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. – Brief m. E. u. e. U. „E. f. G. gehorsamer Diener Augustus von Hanow“ an einen Fürsten. Hauptquartier zu Weißandt [heute WEISSANDT-GÖLZAU, Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt, Sachsen-Anhalt], 2. Februar 1634. 2 pp. in-Folio, gefaltet, kleines rotes Lacksiegel. – Schreiben als Oberstleutnant der kursächsischen Armee bezüglich der Verpflegung seiner Truppen in den Landen des adressierten Fürsten (und dessen Bruders). Er habe sich immer um eine gute Kommunikation mit den schwedischen Truppen bemüht. Gegenwärtig benötigen dringend vier Kompanien neue Dörfer als Quartiere, da die von ihnen besetzten den Truppen nicht mehr zum Unterhalt dienen können. Wenn dieser Zustand anhalte, könne er nicht für das Verhalten der Soldaten garantieren.  

Artikel-Nr.: 6500

250,00 EUR

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HANOW, August v. (1591-1661) - Offizier - Weissandt-Gölzau 1634

30JÄHRIGER KRIEG – HANOW (Hanau), August von (Greifenberg/Pommern 1591 – Gamig 1661). Offizier, der für verschiedene Seiten kämpfte. Er stieg bis zum Oberst (1635) in kursächsischen Diensten auf, bis zum Generalfeldwachtmeister (1641) in kaiserlichen. Zuletzt Oberhauptmann in Thüringen. Wurde in der Schlacht bei Wittstock (1636) als Kommandeur eines Reiterregiments schwer verwundet, 1642-1645 in schwedischer Kriegsgefangenschaft. Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft. – Brief m. E. u. e. U. „E. f. G. gehorsamer Diener Augustus von Hanow“ an einen Fürsten. Hauptquartier zu Weißandt [heute WEISSANDT-GÖLZAU, Ortsteil der Stadt Südliches Anhalt, Sachsen-Anhalt], 2. Februar 1634. 2 pp. in-Folio, gefaltet, kleines rotes Lacksiegel. – Schreiben als Oberstleutnant der kursächsischen Armee bezüglich der Verpflegung seiner Truppen in den Landen des adressierten Fürsten (und dessen Bruders). Er habe sich immer um eine gute Kommunikation mit den schwedischen Truppen bemüht. Gegenwärtig benötigen dringend vier Kompanien neue Dörfer als Quartiere, da die von ihnen besetzten den Truppen nicht mehr zum Unterhalt dienen können. Wenn dieser Zustand anhalte, könne er nicht für das Verhalten der Soldaten garantieren.  

 

… E. fürst. Gnd. seyndt meine unterthenige gehorsame Dienste zuvor, undt habe deroselben abermals ahn mich gnedig gethanes Schreiben mit gebürender Reverence empfangen, undt wünsche ahn meinem Orth nichts liebers, dann daß alberait die enstandenen Differentien wegen der Quartir in E. fürst. Gnd. undt dero Herren Bruders undt Vettern Lande erörtert weren, undt ich uf mein anvor traut Regiement einmahl die richtige Einquartirung undt Verpflegung zu gewarten hette, was ich vor meine Person zu Erhaltung guter vertraulicher Correspondence zwischen uns den Chur-Sachsischen etc. undt der könig. Cron SCHWEDEN etc. Soldatesca habe befördern können, das habe ich niemals unterlaßen, undt versichere E. fürst. Gnd. solches nochmals, soviel ich vermag mit allen Fleiß zu thuen, bevorab wann ich daßelbe deroselben zu gnedigen Gefallen undt ihren Unterthanen besten Zugereichen befinden werde, ich will auch meine Officirer vollendt zur Geduldt ermahnen, bis der vertröstete Vergleich erfolgt, aber ich bitte unterthenig, E. fürst. Gnd. wollen denselben undt die zum Öfftern gebethene Zusammenkunfft undt Beschreibung meiner undt des Herrn Oberst Leutenant SCHWARZENHOLZS so ohne lengern Verzug gnedig befördern, undt immittelst uf die vier Compagnien, als des H. Ritmeister ENDENS, des H. Ritm. QUIZOWS, des H. Ritm. STARSCHEDELS undt des abgedanckten H. Oberst Wachtmeister POSERNS doch andere Dörffer assignirn laßen, weil sie ganz nichts in ihren Quartiren mehr ubrig zu leben haben, undt deswegen bey ihnen die Insolentien [„Unverfrorenheiten“] endtlich nicht werden verhütet bleiben können. Wann E. fürst. Gnd. ahn dieselben Ortt zu schicken gnedig beliebet, werden sie es selbsten annders nicht befinden, dann ich daßelbe sonsten auch noch nicht also instendig suchen wollte. Im Ubrigen aber soll nochmals durch mich gut Regiement gehalten werden, undt E. f. Gnd. in den zu mir tragenden gnedigen Vertrauen nach Vermögen Satisfaction geschehen, wie ich dann bin und verbleibe…

 

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JOLLIVET, J.B.M (1753-1818) - Präfekt, Minister - Mainz 1805

JOLLIVET, J.B.M (1753-1818) - Präfekt, Minister - Mainz 1805

JOLLIVET, Jean-Baptiste-Moise (Turny 1753 – Melun 1818). Französischer Politiker und Verwaltungsbeamter. 1799 Conseiller d’Etat, 1800-1801 Präfekt des Departements Mont-Tonnerre (Donnersberg), dann beauftragt mit der Organisation der vier neuen Départements am Rhein (Ruhr, Saar, Rhein und Mosel, und Donnersberg), 1807 Finanzminister im Königreich Westfalen, 1808 Comte de l’Empire. – Brief m. U. mit seinem gedruckten Briefkopf an Bignon, bevollmächtigten Minister Napoleons beim Kurfürsten von Hessen-Kassel. Mayence [MAINZ], 23. Prairial XIII (12. Juni 1805). 4 pp. in-4. Französisch.

 

Artikel-Nr.: 6485

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BISSINGER, Hans v. (+1658) - Persönlichkeit des 30jährigen Krieges

BISSINGER, Hans v. (+1658) - Persönlichkeit des 30jährigen Krieges

BISSINGEN [BISSINGER], Hans bzw. Johann Ulrich Freiherr von (+1658). Obrist im 30jährigen Krieg. War Mitunterzeichner des 1. Pilsener Schlusses, führte als Kriegsrat und Obrist später ein Kürassierregiment, 1635 Befehlshaber von Brumath, 1636 in der Schlacht bei Wittstock. – Brief m. U. (an Fürst Piccolomini). GROSS LIPPEN [Lipno u Postoloprt, Tschechien], 19. Juli 1651. 2 pp. in-Fol.

… Mit gegenwärtigem gehorsamen Schreiben thue E. fürst. Gnaden ich in schuldigster Reverenz die Hände küßen, und nachdeme deroselben mehr als wohl wißendt, daß zu des höchstlöblichsten Ertzhauses Österreich ersprüslichen Diensten und gemeinen Wesens bestem, ich mein untergehabtes Curassier Regiment unterschiedlichen Mahlen aus aigenen meinen Mitteln armiret, drey Compagnien Tragoner darbey auf die Bain gebracht, in bestmöglichstem Esse erhalten, und dererley Weise ein namhafftes zugesetzt, dann eine mir 2 Monat Sold, ein am parem Geld, der ander an confiscirten Güttern vermöge Gallsischer Befelchs Ordre, welches doch alle andere, die es villeicht nicht so wohl als ich verdienet bekommen, und ich allein hinangesetzt worden, Winterquartiers Verpflegung, und andere rechtmäßige Praetensiones noch bis dato zurückstehende verblieben; als bin jetzt erwehnten Ursachen halber meine Notturfft in diesem meinem Nothstand unserm allergnädigisten Kayser, König, und Herrn Herrn allergehorsambst vortragen zu laßen anjetzo höchstes necessitiret. Nun aber ein solches wie gern ich auch wollte, und sollte nur aus Mangel der Rais und Zehrungs Unkosten selbsten persönlich zu sollicitiren nicht vermag. Dannenhero ich gegenwertigen Herrn Hitzlern, meinen geliebten Landtsman und Gevattern, welcher sich in puncto der Raise Spesen mit einem leidentlichen und geringern Betragen kann, zu sonderm Fleiß hienunter abgefertiget, unterthänig und gehorsamb bittende, E. fürst. Gnaden geruhen als aller ehrlichen wohlverdienten kay. Soldaten höchstberühmbter Defensor, mein auch gnädiger Patron, wie ich dan ein sonderbahres Vertrauen zu E. fürst. Gnaden trage zu verbleiben, besagtem Herrn Hitzler in seinem von mir beschiedenen Anbringen satsamen Glauben zu geben, und nit allein bey allerhöchstgedacht Ihro kay. und könig. May. welche bey allen meinen gehabten Audientzien die Satisfaction allergnädigst zugesagt à parte höchstbeliebigste Information zu thun, sondern auch in pleno dahin hochmögend zu cooperiren, auf das meinen sonsten vor Gott und der erbarn Welt relevanten petitis in alle Weg deferiret, die so hoch verlangende Expeditiones beschleuniget, und dermahlen eines, mir zu dem meinigen verholfen werden möchte. Allermaßen diese gehorsamblich gebettene Verhelfung… mir das Leben meines zimblichen hohen Alters subleviret, und mich sambt Weib und Kindern aus dem vor Augen stehenden Totalruin herauser ziehet. Als werde ichs, wan sich ainige aperturen herfürthun E. fürst. Gnaden bestmöglichst abzuverdienen, die getreu euferigste Profession machen…

 

Artikel-Nr.: 6466

180,00 EUR

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